Mittwoch, 13 Oktober 2021 13:26

Rollkunstlauf-Weltmeisterschaften in Paraguay

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Die Deutsche Meisterin Natalie Rothenbächer vom REV Heilbronn ist mit vielen Eindrücken von den Weltmeisterschaften im Rollkunstlauf in Asuncion (Paraguay) zurückgekehrt.

Die anfänglichen Bedenken wegen der Sicherheit in Pandemiezeiten haben sich nicht bestätigt. Sogar Geimpfte mussten sich jeden dritten Tag testen lassen und es herrschte Maskenpflicht.

Die 20-jährige Studentin war zum ersten Mal in der Meisterklasse am Start. Bei ihrer letzten WM-Teilnahme 2018 in Frankreich konnte sie noch bei den Junioren antreten. In einem starken Teilnehmerfeld von 26 Athletinnen aus 16 Nationen gelang ihr im Kurzprogramm trotz großer Nervosität eine ausdrucksstarke Präsentation auf die anspruchsvolle Musik „dance macabre“. Ein guter 12.Platz war das Ergebnis. Stürze beim Doppelaxel und Dreifachsalchow hatten zuvor Abzüge hervorgerufen. Aber in der Wertung für Choreographie und Ausdruck konnte sie wie immer punkten.

Natalie Rothenbächer

In der Vierminutenkür auf die Filmmusik aus „Casablanca“ in einer musikalischen Performance mit schönen Schrittverbindungen schlichen sich jedoch auf Grund der Anspannung einige Fehler in den Pirouetten-Kombinationen ein, sodass sie zwei Plätze verlor und im Endergebnis auf Rang 14 landete vor Sandra Diaz aus Kolumbien. Sie konnte zwölf Konkurrentinnen, vor allem aus dem stark im Kommen befindlichen Südamerika, hinter sich lassen. Bereits Ende Oktober wird sie beim renommierten internationalen Wettkampf „Interland-Cup“ in Darmstadt dabei sein, um eine aufregende Sportsaison zu beenden.

Bericht: Sigrid Seeger-Losch

Foto: Ernst Rothenbächer

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