Inline-Alpin und -Downhill

Inline-Alpin und -Downhill (260)

Die Deutschen Meister im Inline Downhill 2018 stehen fest.

Herzlichen Glückwunsch Annalena Rettenberger (Juniorinnen) und Mira Börsig (Damen), Tobias Wöhrle (Herren) und Theo Frommlet (Senioren)

Erfolge für den WRIV: 1. Platz bei den Damen - Mira Börsig (TG Tuttlingen) 1. Platz bei den Herren - Tobias Wöhrle (WSV Ebingen)

von links nach rechts: Tobias Wöhrle, Mira Börsig,Rupert Börsig (Koordinator, NM-Trainer), Annalena Rettenberger, Theo Frommlet, Anna Rebout, Michael Anders (Koordinator, NM-Trainer)

Am 5. Mai wurde in Neidlingen die Inlinerennsaison 2018 für die Deutschen Inline-Alpin Slalom-Sportler eröffnet!

Bei bestem Veranstaltungswetter konnte in Neidlingen die Inline-Alpin Slalom Saison gestartet werden. Die Sportler aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und ein besonderer Urlaubsgast aus Polen stellten sich der gut vorbereiteten Rennstrecke in Neidlingen. Am Samstagmorgen stellten sich zuerst Zahlreiche Kinder unter 12 Jahren einem Wettbewerb, dem Skity-Cup. Dies ist ein Hindernisparcours, der bestückt mit verschiedensten Hürden, die Geschicklichkeit der Inlinekinder trainieren soll.

Der Hindernislauf soll in möglichst kurzer Zeit fehlerfrei absolviert werden. Damit alle Hindernisse möglichst exakt absolviert werden, gibt es Fehlerpunkte an den einzelnen Hindernissen, die dem Zeitkonto zugerechnet werden.

An anderer Stelle gings um 10.15 mit der Laufbesichtigung zum Inline-Alpin Slalom weiter. Alles war wie zuvor beim Skity-Cup bestens durch die Vereinsmitglieder in Neidlingen vorbereitet. Der 1. Lauf konnte trotz einiger Stürze, die aber ohne schwerwiegende Verletzungen blieben, zügig absolviert werden. Nach einer Mittagspause, die zum Energietanken, Erholen, Essen und Trinken in den Sportanlagen und im Vereinsheim genutzt wurden, ging es weiter mit der Besichtigung des 2. Laufes. Pünktlich konnte der 2. Teil des Inline Slaloms begonnen werden. Auch bei diesem Lauf mussten einige Fahrer zurücksteigen, weil ihnen der Platz zwischen den Toren zu eng wurde.

Es war ein schönes Rennen, welches durch den Skiklub Neidlingen bestens vorbereitet und organisiert worden war. Der Sponsor Pamfy Sport hat sich mit dem Ausstatter Tempish ebenfalls großzügig eingebracht und viele Preise gespendet. Ein großes Lob und herzlichen Dank an die vielen Helfer von Neidlingen, die diese Veranstaltung schon viele Jahre immer wieder zu einem Highlight machen.

Ergebnisse Ba-Wü-Cup: Ergebnisliste-Slalom_05052018.pdf

Die Ergebnisse des DIAC stehen erst in zwei Wochen zur Verfügung

Copyright: Bericht und Fotos von Martina Schleger

Freitag, 06 April 2018 11:42

BaWü-Kader Training in Winnenden

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Bericht von den Inline-Alpin Kaderläuferinnen Laura Durst, Leah Gann und Lisa Schreiber zum ersten Trainingslager der Saison 24. + 25.03.2018 in Winnenden

180325-BaWu-Trainingslager-Bericht.pdf

Donnerstag, 30 November 2017 10:00

Saisonabschluss der Inline-Alpin Slalom Abteilung

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Am Sonntag dem 26. November um 11.00Uhr, trafen sich die Kaderfahrer mit den Eltern und Trainern zum Saisonabschluss, in der Trudel Krämer Rollsporthalle in Winnenden.

Ein gemeinsames Training der Kaderstützpunkte Süd (Tuttlingen) und Nord (Steinenbronn), mit Mittagessen und im Anschluss eine Saisonnachbesprechung, mit einem freudigem Rückblick auf die in dieser Saison zahlreichen Erfolge der einzelnen Slalomläufer.

In Einzelgesprächen wurden Trainingsaufgaben der Inline-Alpin Fahrer für die kommende Inline- Slalom Saison zur Verbesserung der Technik, Kondition, Kraft und Koordination vorgeschlagen.

Anzumerken ist auch, dass einige Kaderfahrer aus Steinenbronn mit Kadertrainer Marco Walz an der Spitze mit dem Fahrrad nach Winnenden zum Trainingsabschluss geradelt sind. In ca. 3 Stunden bewältigten Sie die Strecke, von Steinenbronn nach Winnenden in den Sportpark. Eine beachtliche Leistung vor dem eigentlichen Training und bei den Temperaturen!

Bericht und Fotos: Martina Schleger

Zeitig am Sonntag Morgen trafen sich die Inline Alpin Sportler in Dettingen unter Teck zum Ba-Wü Cup Serien Abschluss.

In diesem Jahr verstärkten Sportler aus Sundern und Bayern die Teilnehmerriege und wie die vergangenen Jahre war zur freude Aller auch wieder die Schweizer Mannschaft Swiss Selection mit am Start. Am frühen Morgen zeigte sich das Wetter nicht von seiner besten Seite, was sich aber im Laufe dess Rennens zu traumhaften Rennwetter mauserte.

Die meisten Skater kannten die Rennstrecke schon aus den Rennen der vergangenen Jahre und konnten mit Vollgas durchstarten. In zwei spannenden durchgängen konnten sich die Sportler in ihren Altersklassen durch die Zeitmessung gegeneinander messen und die Strecke gesäumt von meist Fachkundigen Zuschauern und deren Beifall bewältigen.

Alle Sportler und der Veranstalter freuten sich über einen gelungenes Ba-Wü Cup Finale.

Ergebnisse zu finden in rennmeldung.de

Bericht und Fotos: Martina Schleger

Am letzten Tag im September wurde die Deutsche Meisterschaft der Inline Alpin Sportler ausgetragen.

Steinenbronn hatte eingeladen und die Inlinesportler aus Sundern (Sauerland, NRW), vor allem aber aus Bayern und Baden-Württemberg, sind diesem Ruf sich zu Messen, in Schnelligkeit, Technik, Kraft und Koordination zu diesem Spitzensportevent gefolgt.

Zu den Teilnehmern zählen schon seit Jahren auch Inlinesportler der Schweizer Nationalmannschaft, die ihren Saisonabschluss mit uns Feiern! In Steinenbronn war wie gewohnt alles bestens für die Meisterschaft vorbereitet. Der Parcours für die jüngeren Sportler, die sich den Herausvorderungen des Kidscup stellten, war einfach überragend gestaltet. Alle hatten sichtlich Spaß daran, die Zuschauer, Teilnehmer, Torrichter, Fotografen, Zeitnehmer und der Moderator.

Zeitgleich wurde die Wiesenstraße zum Slalomparcours umgebaut und mit Kippstangen bestückt. Die Große Helferanzahl machte dies in kürzester Zeit möglich, sodass der 1. Durchgang pünktlich um 11.00 beginnen konnte. Die Deutschen Meister wurden nach Altersklassen in zwei Spannenden, Rassanten Durchgängen ermittelt. Es zeigte sich die Steinenbronner hatten alles voll im Griff, sogar das Wetter. Bei den Schlussläufern begann es leicht zu tröpfeln, als der letzte Läufer sein Rennen beendet hatte, begann es außgiebig zu regnen.

Die Ehrung der Sieger war ein gelungener Festakt und der Beifall der Zuschauer und Sportkammeraden ließ den Festsaal beben. Es war eine gelungene schöne spannende Deutsche Meisterschaft!

ergebnisliste1.pdf ergebnisliste2.pdf

Bericht und Fotos: Martina Schleger

Am 16. und 17.09.2017 wurde in NemcickyTschechien ein Weltcup Punkterennen und das Weltcupfinale ausgetragen.

Samstags am frühen Morgen waren alle, Teilnehmer und der Ausrichtende Verein, fleißig mit dem Aufbau beschäftigt. Die Fahrer und ihre Begleiter stellten zügig die Pavillons auf, denn in der Nacht hatte es geregnet und der Himmel ließ mehr erahnen.

Den 1.Lauf mussten die ersten Fahrer halbtrocken bewältigen was bei diesen Bedingungen sehr schwierig weil es schmierig war. Es trocknete mit der Zeit weiter ab und es konnte mit Trockenrollen gefahren werden. So wurde der 1. Lauf fast trocken beendet.

Beim 2. Lauf begann es ab dem 2. Drittel wieder an zu Nieseln, was den Fahrern erneut schwierige Bedingungen bescherte, was zu etlichen Stürzen und deutlichen Rutschern führte. Am Tag des Weltcupfinale wurde der Himmel über der Rennstrecke immer dunkler und laut Wetterradar sollte gegen 11.00 eine Regenfront aufziehen, die wenn auch nasse so doch beständige Streckenverhältnisse versprach, was für ein so wichtiges Event wie ein Weltcupfinale doch wünschenswert ist.

So warteten die Rennläufer in ihren Mobilen Rennhütten oder im Bistro auf Regen. Gegen 11.30 zog diese Front tatsächlich auf, es regnete kräftig und beständig, das Weltcupfinale konnte beginnen. Leider waren wie schon am 1. Renntag einige Stürze zu beklagen die bis auf 2 Ausnahmen glimpflich ausgingen.

Der Baden Württemberg- Kader konnte mit durchweg mit guten Leistungen von sich überzeugen. Auf dem Treppchen im Weltranglisten Rennen konnten sich bei den Damen durchweg Deutsche Nationalmannschaftsfahrerinen behaupten Dazu Gratulieren wir zum Rang 1. Magdalena Gruber 2. Merk Luisa (TG Tuttlingen, NM) 3. Schmohl Manuela (SC Unterensingen (NM) Bei den Herren 1. Sven Ortel 2. Waibel Moritz 3. Miks Zvejnieks

Die Nationalmannschaftsfahrerinen Claudia Wittmann, Lisa Wölffing, Katharina Hoffmann und Lisa Schmid erreichten die Plätze 7, 11, 14 und 17. Die Kaderfahrerinen Aurora Hofer, Julia Schleger und Hannah Merk belegten Platz 9, 22, 30.

Die Nationalmannschaftsfahrer Maximilian Schödelbauer, Manuel Wlcek, Ricco Walz, Amir Abo Shawish und Moritz Doms errangen die Plätze 11, 15, 16, 37 und 50. Bei den Kaderfahrern errang Moritz Schreiber einen tollen 12. Platz. Luca Göckeler nach einem Sturz bei schwierigen bedingungen auf Platz 43.

Die Plazierungen im Weltcupfinale Damen Rang 1. Ann-Krystina Wanzke 2. Julia Schleger 3. Elea Börsig 4. Alessandra Veit, 5. Lisa Schmid, 8. Lisa Wölffing, 9. Laura Durst, 10. Kröplin Leonie.

Plazierungen der Herren 1. Marco Walz, 2. Zvejnieks Miks, 3. Sven Ortel 6. Jörg Bertsch, 7. Schödelbauer Maximilian, 9. Moriz Waibel und auf Platz 10. Moritz Doms.

Bericht und Fotos: Martina Schleger

Ergebnis Downhill Time Trial: Damen: 1. Emilie Sadoux (Frankreich), 2. Mira Börsig (TG Tuttlingen), 3. Martina Paciolla (Italien).

Ergebnis Downhill Cross: Damen: 1. Martina Paciolla (Italien) 2. Emilie Sadoux (Franbkreich), 3. Mira Börsig (TG Tuttlingen).

Beflügelt vom Erfolg ihrer Vereinskollegen bei den World Roller Games in Nanjing ging die Downhill-Expertin Mira Börsig in ihre Abfahrtentscheidungen. Die Strecke mit einem teilweisen Gefälle von 15-20 Prozent und einer 90 Grad-Kurve ins Ziel sorgte vor allem im Training für große Herausforderungen. Über 60 Stürze am ersten Trainingstag und zwei Knochenbrüche spiegeln die Herausforderungen der Strecke und dieser Hochgeschwindigkeitsinlinesportart wider. Beim ersten Rennen, dem Time Trial genannten Einzelzeitfahren klappte bereits alles. Mit der zweitbesten Zeit aller Fahrerinnen gewann Mira Börsig die Silbermedaille. Am Folgetag beim Downhill Cross hatte sie zunächst Pech. Im Halbfinale stürzte ihre Gegnerin, die Französin Emelie Sadoux an einer Engstelle. Mira Börsig hatte keine Chance mehr auszuweichen und stürzte so schwer, dass sie erst nach der Weltmeisterin im Time Trial aufstehen und ins Ziel fahren konnte. Somit durfte sie nur noch im kleinen Finale um Platz drei antreten. Dort besiegte Mira Börsig dann eine weitere französische Fahrerin und gewann mit der Bronzemedaille ihre zweite Weltmeisterschaftsmedaille. Die Tuttlinger Starter haben damit einen guten Beitrag zum Gesamtabschneiden der deutschen Mannschaft mit Platz vier im Medaillenspiegel aller Nationen geleistet. Zwei Tage Besichtigung in Nanjing und Shanghai rundeten die erfolgreichen und für alle Teilnehmer sehr beeindruckenden ersten Word Roller Spiele ab.

- insgesamt 39 Starter aus 14 Länder - eine sehr selektive Strecke (bei manchen Abschnitten zwischen 15 bis 20% Gefälle) mit zwei Engstellen und einer 90 Grad Kurve im Ziel

- Freitag (08.09.): Kompletter Trainingstag (Laut den zuständigen Volunteers gab es Zahlen vom Trainingstag: 39 Athleten, über 60 Stürze, 14 Verletzungen, 4 wurden ins Krankenhaus überwiesen, 2 haben sich etwas gebrochen)

- Samstag (09.09.): World Roller Games und WM Inline Downhill im Time Trial: Es waren insgesamt 39 Starter. Vor dem WM Lauf am Samstag gab es zwei Quali-Läufe. Zur Teilnahme an den Weltmeisterschaften durften nur die 5 besten Damen und 20 besten Herren an den Start. Die nicht qualifizierten Läufer durften somit nicht an der WM teilnehmen.

- Sonntag (10.09.): World Roller Games und WM Inline Downhill Cross Teilnehmer: 4 besten Damen und 8 besten Herren

Bericht: Mira Börsig und Stefan Wlcek

Fotos: Börsig

Anfang September fand zwei Wochen lang in der ostchinesischen Acht-Millionen-Stadt Nanjing eine Weltpremiere statt. Bei den World Roller Games traten die besten Inline- und Rollsportler der Welt aus über 60 Ländern erstmals zu gemeinsamen Weltmeisterschaften in allen Rollsportdisziplinen an. Das dargebotene Spektrum dieser allesamt nicht-olympischen Sportarten war enorm. Vom künstlerischen Rollkunstlauf über Rollhockey, Skateboard bis hin zum rasanten Speed Skating war eine breite Palette an Inline- und Rollsportarten vertreten.

Mit dabei waren als Mitglied der deutschen Nationalmannschaft auch fünf Inline Alpin und Downhill Fahrer der TG Tuttlingen. Nach drei Tagen der Akklimatisierung und einer spektakulären chinesischen Eröffnungsfeier ging es für die Inline Rennläufer auf den außerordentlich anspruchsvollen Strecken in einem Park am Rande der Stadt um die Medaillen. Das tropische Wetter mit hoher Luftfeuchtigkeit und viel Regen sorgte für zahlreiche Stürze, umso mehr, da auch weniger erfahrene Wettkämpfer aus Indien und Indonesien mit am Start waren.

Den Auftakt bei den Rennen machten die Inline Alpin Fahrer. An den ersten beiden Tagen bei Slalom und Riesenslalom reichte es für die Damen jeweils zu zwei Top 10 Ergebnissen. Lisa Schmid fuhr jeweils unglücklich auf Platz vier, ganz knapp an den Podestplätzen vorbei, die Schülerin Aurora Hofer glänzte dafür mit dem siebten Platz und Mira Börsig erreichte den 10. Platz, bei den Männern belegte Manuel Wlcek jeweils Platz 11. Im dritten Wettbewerb, einem Vielseitigkeitsrennen aus Slalom und Riesenslalom, platzte dann der Knoten für die Tuttlinger Fahrer. Lisa Schmid fuhr im zweiten Lauf noch an ihrer Teamkollegin Elea Börsig vorbei und gewann die Bronzemedaille bei dieser Weltmeisterschaft. Der undankbare Platz vier ging diesmal an ihre Freundin Elea Börsig.

Bericht: Stefan Wlcek

Fotos: Börsig

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