Maurice Marosi (Speedteam Bodensee) und Larissa Gaiser (TSuGV Großbettlingen) waren zwei der Top-Athleten im deutschen Nationalteam. Von den 13 Medaillen holten die BaWü-Skater allein 7 Stück. Aber der Reihe nach.
Sprinter Maurice Marosi war aus Sicht des deutschen Nationalteams der Superstar. Er holte allein 4 Medaillen und sorgte dafür, dass das EM-Ergebnis von 2024 (2 Medaillen) schonmal verdoppelt wurde. Über 200m erreichte er Platz 3, über 500m gab es eine Silber-Medaille, in der 1Lap auf der Straße gab es ebenfalls Bronze und in der Staffel gab es sensationell Gold. Was für eine Bilanz für den jungen Sportler vom Bodensee.
Für Larissa Gaiser war die EM nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu den World Games Anfang August in Chengdu. Trotzdem zeigte sie einmal mehr, dass sie aktuell die beste Deutsche Langstrecklerin ist. Mit 2x Platz 4, 1x Platz 7, Bronze im 15.000m Ausscheidungsrennen auf der Straße und der Gold-Medaille mit der Damenstaffel unterstrich sie ihre hervorragende Form. Sie zählt bei den World Games auf jeden Fall zum Favoritenkreis.
Eine weitere Bronze-Medaille steuerte Camillo Acosta (arena geisingen) mit der Herrenstaffel bei. Zudem wurde er über 500m Vierter. Viel Pech hatte er dann im Finale über 1.000m. Nach einem Sturz schied er höchst unglücklich aus.
Auch die restlichen BaWü-Sportler erreichten gute Ergebnisse: Lorenz Müller erreichte im 15.000m Ausscheidungsrennen einen beachtlichen 10. Platz, auf den restlichen Langstrecken wurde er 2x 13. und einmal 18.
Manuel Eppinger wurden 12. über die 200m Sprintdistanz und 17. über die 100m.
Text: Andreas Ratzke
Bilder: Bernie Conradt und Ralf Marosi (Freigabe erteilt)
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