Inline-Alpin und -Downhill

Inline-Alpin und -Downhill (256)

Donnerstag, 30 November 2017 10:00

Saisonabschluss der Inline-Alpin Slalom Abteilung

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Am Sonntag dem 26. November um 11.00Uhr, trafen sich die Kaderfahrer mit den Eltern und Trainern zum Saisonabschluss, in der Trudel Krämer Rollsporthalle in Winnenden.

Ein gemeinsames Training der Kaderstützpunkte Süd (Tuttlingen) und Nord (Steinenbronn), mit Mittagessen und im Anschluss eine Saisonnachbesprechung, mit einem freudigem Rückblick auf die in dieser Saison zahlreichen Erfolge der einzelnen Slalomläufer.

In Einzelgesprächen wurden Trainingsaufgaben der Inline-Alpin Fahrer für die kommende Inline- Slalom Saison zur Verbesserung der Technik, Kondition, Kraft und Koordination vorgeschlagen.

Anzumerken ist auch, dass einige Kaderfahrer aus Steinenbronn mit Kadertrainer Marco Walz an der Spitze mit dem Fahrrad nach Winnenden zum Trainingsabschluss geradelt sind. In ca. 3 Stunden bewältigten Sie die Strecke, von Steinenbronn nach Winnenden in den Sportpark. Eine beachtliche Leistung vor dem eigentlichen Training und bei den Temperaturen!

Bericht und Fotos: Martina Schleger

Zeitig am Sonntag Morgen trafen sich die Inline Alpin Sportler in Dettingen unter Teck zum Ba-Wü Cup Serien Abschluss.

In diesem Jahr verstärkten Sportler aus Sundern und Bayern die Teilnehmerriege und wie die vergangenen Jahre war zur freude Aller auch wieder die Schweizer Mannschaft Swiss Selection mit am Start. Am frühen Morgen zeigte sich das Wetter nicht von seiner besten Seite, was sich aber im Laufe dess Rennens zu traumhaften Rennwetter mauserte.

Die meisten Skater kannten die Rennstrecke schon aus den Rennen der vergangenen Jahre und konnten mit Vollgas durchstarten. In zwei spannenden durchgängen konnten sich die Sportler in ihren Altersklassen durch die Zeitmessung gegeneinander messen und die Strecke gesäumt von meist Fachkundigen Zuschauern und deren Beifall bewältigen.

Alle Sportler und der Veranstalter freuten sich über einen gelungenes Ba-Wü Cup Finale.

Ergebnisse zu finden in rennmeldung.de

Bericht und Fotos: Martina Schleger

Am letzten Tag im September wurde die Deutsche Meisterschaft der Inline Alpin Sportler ausgetragen.

Steinenbronn hatte eingeladen und die Inlinesportler aus Sundern (Sauerland, NRW), vor allem aber aus Bayern und Baden-Württemberg, sind diesem Ruf sich zu Messen, in Schnelligkeit, Technik, Kraft und Koordination zu diesem Spitzensportevent gefolgt.

Zu den Teilnehmern zählen schon seit Jahren auch Inlinesportler der Schweizer Nationalmannschaft, die ihren Saisonabschluss mit uns Feiern! In Steinenbronn war wie gewohnt alles bestens für die Meisterschaft vorbereitet. Der Parcours für die jüngeren Sportler, die sich den Herausvorderungen des Kidscup stellten, war einfach überragend gestaltet. Alle hatten sichtlich Spaß daran, die Zuschauer, Teilnehmer, Torrichter, Fotografen, Zeitnehmer und der Moderator.

Zeitgleich wurde die Wiesenstraße zum Slalomparcours umgebaut und mit Kippstangen bestückt. Die Große Helferanzahl machte dies in kürzester Zeit möglich, sodass der 1. Durchgang pünktlich um 11.00 beginnen konnte. Die Deutschen Meister wurden nach Altersklassen in zwei Spannenden, Rassanten Durchgängen ermittelt. Es zeigte sich die Steinenbronner hatten alles voll im Griff, sogar das Wetter. Bei den Schlussläufern begann es leicht zu tröpfeln, als der letzte Läufer sein Rennen beendet hatte, begann es außgiebig zu regnen.

Die Ehrung der Sieger war ein gelungener Festakt und der Beifall der Zuschauer und Sportkammeraden ließ den Festsaal beben. Es war eine gelungene schöne spannende Deutsche Meisterschaft!

ergebnisliste1.pdf ergebnisliste2.pdf

Bericht und Fotos: Martina Schleger

Am 16. und 17.09.2017 wurde in NemcickyTschechien ein Weltcup Punkterennen und das Weltcupfinale ausgetragen.

Samstags am frühen Morgen waren alle, Teilnehmer und der Ausrichtende Verein, fleißig mit dem Aufbau beschäftigt. Die Fahrer und ihre Begleiter stellten zügig die Pavillons auf, denn in der Nacht hatte es geregnet und der Himmel ließ mehr erahnen.

Den 1.Lauf mussten die ersten Fahrer halbtrocken bewältigen was bei diesen Bedingungen sehr schwierig weil es schmierig war. Es trocknete mit der Zeit weiter ab und es konnte mit Trockenrollen gefahren werden. So wurde der 1. Lauf fast trocken beendet.

Beim 2. Lauf begann es ab dem 2. Drittel wieder an zu Nieseln, was den Fahrern erneut schwierige Bedingungen bescherte, was zu etlichen Stürzen und deutlichen Rutschern führte. Am Tag des Weltcupfinale wurde der Himmel über der Rennstrecke immer dunkler und laut Wetterradar sollte gegen 11.00 eine Regenfront aufziehen, die wenn auch nasse so doch beständige Streckenverhältnisse versprach, was für ein so wichtiges Event wie ein Weltcupfinale doch wünschenswert ist.

So warteten die Rennläufer in ihren Mobilen Rennhütten oder im Bistro auf Regen. Gegen 11.30 zog diese Front tatsächlich auf, es regnete kräftig und beständig, das Weltcupfinale konnte beginnen. Leider waren wie schon am 1. Renntag einige Stürze zu beklagen die bis auf 2 Ausnahmen glimpflich ausgingen.

Der Baden Württemberg- Kader konnte mit durchweg mit guten Leistungen von sich überzeugen. Auf dem Treppchen im Weltranglisten Rennen konnten sich bei den Damen durchweg Deutsche Nationalmannschaftsfahrerinen behaupten Dazu Gratulieren wir zum Rang 1. Magdalena Gruber 2. Merk Luisa (TG Tuttlingen, NM) 3. Schmohl Manuela (SC Unterensingen (NM) Bei den Herren 1. Sven Ortel 2. Waibel Moritz 3. Miks Zvejnieks

Die Nationalmannschaftsfahrerinen Claudia Wittmann, Lisa Wölffing, Katharina Hoffmann und Lisa Schmid erreichten die Plätze 7, 11, 14 und 17. Die Kaderfahrerinen Aurora Hofer, Julia Schleger und Hannah Merk belegten Platz 9, 22, 30.

Die Nationalmannschaftsfahrer Maximilian Schödelbauer, Manuel Wlcek, Ricco Walz, Amir Abo Shawish und Moritz Doms errangen die Plätze 11, 15, 16, 37 und 50. Bei den Kaderfahrern errang Moritz Schreiber einen tollen 12. Platz. Luca Göckeler nach einem Sturz bei schwierigen bedingungen auf Platz 43.

Die Plazierungen im Weltcupfinale Damen Rang 1. Ann-Krystina Wanzke 2. Julia Schleger 3. Elea Börsig 4. Alessandra Veit, 5. Lisa Schmid, 8. Lisa Wölffing, 9. Laura Durst, 10. Kröplin Leonie.

Plazierungen der Herren 1. Marco Walz, 2. Zvejnieks Miks, 3. Sven Ortel 6. Jörg Bertsch, 7. Schödelbauer Maximilian, 9. Moriz Waibel und auf Platz 10. Moritz Doms.

Bericht und Fotos: Martina Schleger

Ergebnis Downhill Time Trial: Damen: 1. Emilie Sadoux (Frankreich), 2. Mira Börsig (TG Tuttlingen), 3. Martina Paciolla (Italien).

Ergebnis Downhill Cross: Damen: 1. Martina Paciolla (Italien) 2. Emilie Sadoux (Franbkreich), 3. Mira Börsig (TG Tuttlingen).

Beflügelt vom Erfolg ihrer Vereinskollegen bei den World Roller Games in Nanjing ging die Downhill-Expertin Mira Börsig in ihre Abfahrtentscheidungen. Die Strecke mit einem teilweisen Gefälle von 15-20 Prozent und einer 90 Grad-Kurve ins Ziel sorgte vor allem im Training für große Herausforderungen. Über 60 Stürze am ersten Trainingstag und zwei Knochenbrüche spiegeln die Herausforderungen der Strecke und dieser Hochgeschwindigkeitsinlinesportart wider. Beim ersten Rennen, dem Time Trial genannten Einzelzeitfahren klappte bereits alles. Mit der zweitbesten Zeit aller Fahrerinnen gewann Mira Börsig die Silbermedaille. Am Folgetag beim Downhill Cross hatte sie zunächst Pech. Im Halbfinale stürzte ihre Gegnerin, die Französin Emelie Sadoux an einer Engstelle. Mira Börsig hatte keine Chance mehr auszuweichen und stürzte so schwer, dass sie erst nach der Weltmeisterin im Time Trial aufstehen und ins Ziel fahren konnte. Somit durfte sie nur noch im kleinen Finale um Platz drei antreten. Dort besiegte Mira Börsig dann eine weitere französische Fahrerin und gewann mit der Bronzemedaille ihre zweite Weltmeisterschaftsmedaille. Die Tuttlinger Starter haben damit einen guten Beitrag zum Gesamtabschneiden der deutschen Mannschaft mit Platz vier im Medaillenspiegel aller Nationen geleistet. Zwei Tage Besichtigung in Nanjing und Shanghai rundeten die erfolgreichen und für alle Teilnehmer sehr beeindruckenden ersten Word Roller Spiele ab.

- insgesamt 39 Starter aus 14 Länder - eine sehr selektive Strecke (bei manchen Abschnitten zwischen 15 bis 20% Gefälle) mit zwei Engstellen und einer 90 Grad Kurve im Ziel

- Freitag (08.09.): Kompletter Trainingstag (Laut den zuständigen Volunteers gab es Zahlen vom Trainingstag: 39 Athleten, über 60 Stürze, 14 Verletzungen, 4 wurden ins Krankenhaus überwiesen, 2 haben sich etwas gebrochen)

- Samstag (09.09.): World Roller Games und WM Inline Downhill im Time Trial: Es waren insgesamt 39 Starter. Vor dem WM Lauf am Samstag gab es zwei Quali-Läufe. Zur Teilnahme an den Weltmeisterschaften durften nur die 5 besten Damen und 20 besten Herren an den Start. Die nicht qualifizierten Läufer durften somit nicht an der WM teilnehmen.

- Sonntag (10.09.): World Roller Games und WM Inline Downhill Cross Teilnehmer: 4 besten Damen und 8 besten Herren

Bericht: Mira Börsig und Stefan Wlcek

Fotos: Börsig

Anfang September fand zwei Wochen lang in der ostchinesischen Acht-Millionen-Stadt Nanjing eine Weltpremiere statt. Bei den World Roller Games traten die besten Inline- und Rollsportler der Welt aus über 60 Ländern erstmals zu gemeinsamen Weltmeisterschaften in allen Rollsportdisziplinen an. Das dargebotene Spektrum dieser allesamt nicht-olympischen Sportarten war enorm. Vom künstlerischen Rollkunstlauf über Rollhockey, Skateboard bis hin zum rasanten Speed Skating war eine breite Palette an Inline- und Rollsportarten vertreten.

Mit dabei waren als Mitglied der deutschen Nationalmannschaft auch fünf Inline Alpin und Downhill Fahrer der TG Tuttlingen. Nach drei Tagen der Akklimatisierung und einer spektakulären chinesischen Eröffnungsfeier ging es für die Inline Rennläufer auf den außerordentlich anspruchsvollen Strecken in einem Park am Rande der Stadt um die Medaillen. Das tropische Wetter mit hoher Luftfeuchtigkeit und viel Regen sorgte für zahlreiche Stürze, umso mehr, da auch weniger erfahrene Wettkämpfer aus Indien und Indonesien mit am Start waren.

Den Auftakt bei den Rennen machten die Inline Alpin Fahrer. An den ersten beiden Tagen bei Slalom und Riesenslalom reichte es für die Damen jeweils zu zwei Top 10 Ergebnissen. Lisa Schmid fuhr jeweils unglücklich auf Platz vier, ganz knapp an den Podestplätzen vorbei, die Schülerin Aurora Hofer glänzte dafür mit dem siebten Platz und Mira Börsig erreichte den 10. Platz, bei den Männern belegte Manuel Wlcek jeweils Platz 11. Im dritten Wettbewerb, einem Vielseitigkeitsrennen aus Slalom und Riesenslalom, platzte dann der Knoten für die Tuttlinger Fahrer. Lisa Schmid fuhr im zweiten Lauf noch an ihrer Teamkollegin Elea Börsig vorbei und gewann die Bronzemedaille bei dieser Weltmeisterschaft. Der undankbare Platz vier ging diesmal an ihre Freundin Elea Börsig.

Bericht: Stefan Wlcek

Fotos: Börsig

Mona Sing ist mit Top-Läufen zur erfolgreichsten Sportlerin bei den Weltmeisterschaften der Rollsportler in Nanjing (China) geworden. Sie gewann alle Inline-Alpin-Wettbewerbe bei den Frauen: Slalom, Riesenslalom und Kombination. Noah Sing platzierte sich mit je zwei fünften Rängen im Slalom und in der Kombination der Männer hervorragend.

Noah und Mona Sing an der Rennstrecke im Nanjing Jubaoshan Sports Park, B

Mona Sing und Noah Sing von der SV Winnenden sind bei den Roller Games World Championships in der Sechsmillionen-Stadt Nanjing, 300 km westlich von Shanghai, für die Deutsche Inline Alpin Nationalmannschaft gestartet. Die Roller Games wurden zum ersten Mal in der Geschichte des Rollsports ausgetragen. 4000 Athleten aus über 50 Ländern nahmen teil. Eine der hierbei ausgetragenen zehn Rollsportdisziplinen war Inline Alpin Skating. An vier Wettkampftagen wurde ein Slalom, ein Riesentorlauf, ein Kombinationswettbewerb und ein Teamwettbewerb durchgeführt. Vier Tage vor Wettkampfbeginn sind Mona und Noah Sing mit neun weiteren Sportlern der Inline-Alpin Nationalmannschaft nach China gereist und haben sich auf die Wettbewerbe vorbereitet. Bei einem Training auf der Rennstrecke im Nanjing Jubaoshan Sports Park, sah es für die Winnender Skater zunächst nicht gut aus. Mona Sing stürzte im fast 13 % steilen Mittelteil der schwierigen Strecke, wo eine S-Kurve durchfahren werden musste. Auch Noah Sing kam im Training nicht fehlerfrei durch diese Passage. Doch am ersten Wettkampftag lief es besser. Mit zwei technisch sauberen Läufen holte Noah Sing den fünften Platz im Slalom. Mona Sing freute sich nach dem ersten Durchgang über Platz zwei, mit nur 14 hundertstel Sekunden Rückstand auf die Weltranglistenerste Claudia Wittmann vom FC Chammünster. Im zweiten Lauf fühlte Sing sich noch sicherer, legte Bestzeit vor und konnte mit einem Hauch von einer hundertstel Sekunde Vorsprung, in der Summe beider Durchgänge, den Gewinn ihrer ersten Goldmedaille feiern.

Bild Simone Schödlbauer

Am nächsten Tag, beim Riesentorlauf, waren die Abstände deutlicher. Es regnete, der nasse Belag und die kurvenreiche, teilweise steile und rutschige Strecke waren eine echte Herausforderung, die das ganze Können der Läufer abverlangten. Einige Rennläufer schieden aus. Mona Sing jedoch zeigte im ersten Durchgang einen Traumlauf und gewann nach einem sicher gefahrenen zweiten Durchgang mit einem Vorsprung von insgesamt 0.7 Sekunden ihre zweite Goldmedaille. Noah Sing hatte Pech. Während seinem Lauf zum ersten Durchgang regnete es besonders stark, die Sicht war schlecht. Trotzdem war Sing schnell, hatte im unteren Teil der Strecke einen kleinen Fehler fuhr hierdurch am Tor vorbei und schied aus. Am dritten Wettkampftag wurde als Novum ein Kombinationswettbewerb (erster Durchgang Slalom, zweiter Durchgang Riesenslalom) als Ersatz für den geplanten Parallelslalom ausgetragen. Aufgrund der von den Chinesen auf die Straße gestellte Absperrung wurde die Strecke für den Parallelslalom zu schmal. Es war wieder nass. Mona Sing zeigte ihr ganzes Können. Souverän gewann sie sowohl den Slalom im ersten Durchgang, als auch den Riesenslalom im zweiten Durchgang. Mit einem Vorsprung von über zwei Sekunden holte sie die dritte Goldmedaille. Bei den Männern waren die Zeitabstände deutlich geringer. Noah Sing lag nach dem Slalom auf Platz vier. Nach dem Riesenslalom landete er, als zweitbester deutscher Teilnehmer, mit sieben hundertstel Sekunden Rückstand auf den Goldmedaillengewinner im Slalom, dem lettischen Profi-Skirennsportler Kristaps Zvejnieks, auf einem guten fünften Platz.

Das „Abenteuer China“ hat sich für die Winnender Skater gelohnt. Aber auch ohne Medaillen war die Reise nach China ein unvergessliches Erlebnis. Wichtig war den Winnendern und ihren Kameraden vom Nationalteam ihre Sportart populärer zu machen.

Auch der Weltrollsportverband spricht nach 15 Wettkampftagen zufrieden von einem tollen Ereignis, welches 2019 in Barcelona wiederholt werden soll. Im Medaillenspiegel der Roller Games World Championships landete Deutschland mit insgesamt 10 Goldmedaillen auf Platz 4 (1. Kolumbien, 2. Italien, 3. Frankreich, 4. Deutschland, 5. China, 6. USA, …).

Bericht Volker Sing

Erstmalig in der Geschichte des weltweiten Inline- und Rollsports wurden die World Roller Games vom 02. September bis 09. September in Nanjing/China vom Weltverband FIRS (Fédération Internationale de Roller Sports) ausgetragen. Dieser Wettbewerb führte alle Disziplinen des Inline- und Rollsports wie zum Beispiel Rollkunstlauf, Inline-Hockey und Skateboard zusammen. Die Wettbewerbe wurden als Weltmeisterschaft durchgeführt. Auch die Inline-Alpin Wettbewerbe waren Teil der Wettbewerbe und Manuela Schmohl vom SC Unterensingen war für die deutsche Nationalmannschaft am Start. Die Strecke war mit einem Durchschnittsgefälle von ca. 9 % und einer S-Kurve sehr anspruchsvoll für alle Athleten. Am ersten Wettkampftag, Samstag 02.09.2017, wurde der Weltmeistertitel im Slalom ausgetragen. Bei den Damen gab es ein Kopf an Kopf Rennen unter den ersten Drei. Manuela Schmohl belegte mit lediglich 15 hundertstel Rückstand einen hervorragenden dritten Platz. Weltmeisterin wurde Mona Sing vom SV Winnenden mit einem Wimpernschlag von 1 hundertstel vor der Vizeweltmeisterin Claudia Wittmann vom FC Chammünster. Bei den Männern ging der Weltmeistertitel nach Lettland zu Kristaps Zvejnieks, Vizeweltmeister wurde Marco Walz vom TSV Steinenbronn und Sven Ortel vom DJK-SV Adlkofen belegte den dritten Rang. 

Für den zweiten Wettkampftag wurde der Riesenslalom festgelegt, welcher bei strömendem Regen alles von den Rennläufern abverlangte. Auch hier konnte Manuela Schmohl einen tollen dritten Platz einfahren. Weltmeisterin wurde auch in dieser Disziplin Mona Sing vor Lara Kögel vom FC Chammünster. Das Podest bei den Herren war international belegt, der Weltmeistertitel ging aber auch hier nach Deutschland zu Marco Walz. Vizeweltmeister wurde der Spanier Marco Morera Dominguez und Platz drei ging nach Lettland zu Miks Zvejnieks.

Auch der dritte Wettkampftag war mit reichlich Regen angesagt, was sich für den Vormittag auch leider bewahrheitete. Es fand eine neue Disziplin, die Kombination, statt. Bei dieser Disziplin wird der erste Durchgang als Slalom ausgetragen. Hier konnte sich Manuela Schmohl mit dem dritten Zwischenrang eine tolle Ausgangssituation erfahren. Der zweite Durchgang wurde als Riesenslalom ausgetragen, was eine schnelle Umstellung der Techniken für die Athleten bedeutet. Manuela Schmohl riskierte alles um die bisherige Platzierung noch einmal zu verbessern. Doch auf regennasser Straße war es etwas zu viel Risiko und sie Stürzte in der schwierig zu fahrenden S-Kurve. Der Weltmeistertitel ging auch hier wieder an Mona Sing, die eine tolle Wettkampfserie zeigte. Vizeweltmeisterin wurde Lara Kögel vom FC Chammünster und Lisa Schmid von der TG Tuttlingen belegte den dritten Platz. Bei den Herren konnte sich wieder Marco Walz vor dem Spanier Sergio Mendez Perez und Miks Zvejnieks aus Lettland durchsetzten.

Für den vierten und letzten Wettkampftag bei den Inline-Alpin Sportlern war der Team-Wettbewerb im Slalom angesetzt. Glücklicherweise meinte es auch wieder das Wetter gut mit den Sportlern und zeigte sich von der besten und sonnigsten Seite. Ein Team einer Nation besteht aus zwei Damen und zwei Herren. Alle Teammitglieder müssen das Ziel erreichen, damit die Zeiten aller Teammitglieder zusammengezählt werden können. Das Team mit der geringsten Zeit nach zwei Durchgängen gewinnt den Wettbewerb. Deutschland ging als Titelverteidiger mit Manuela Schmohl, Claudia Wittmann, Sven Ortel und Marco Walz an den Start. Mit zwei sicheren und engagierten Läufen dominierten die vier den Wettbewerb und konnten sich erneut den Weltmeistertitel im Team- Wettbewerb sichern. Vizeweltmeister wurde die Tschechische Republik und Spanien konnte sich den dritten Platz erkämpfen.

Bericht: Emil Schmohl

Fotos Simone Schödlbauer

tolle Erfolge feierten Inline-Alpin Sportler bei den WorldRollerGames in Nanjing im Slalom, Riesenslalom, Kombination uind Teamwettbewerb

beim Check-In in Frankfurt am Main, Foto Simone Schödlbauer

 

(Foto Simone Schödlbauer)

Slalom Damen 1.Platz Mona Sing (NM) 3.Platz Manuela Schmohl (NM) 4.Platz Lisa Schmid (NM) 7.Platz Aurora Hofer (Landeskader)

Slalom Herren 2. Platz Marco Walz (NM) 5. Platz Noah Sing (NM) 11. Platz Manuel Wlcek (NM)

Riesenslalom Damen 1.Platz Mona Sing (NM) 3.Platz Manuela Schmohl (NM) 4.Platz Lisa Schmid (NM) 10.Platz Mira Börsig (NM)

Riesenslalom Herren 1.Platz Marco Walz (NM) 11. Platz Manuel Wlcek (NM)

Kombi – Slalom und Riesenslalom Damen 1.Platz Mona Sing (NM) 3.Platz Lisa Schmid (NM) 4.Platz Elea Börsig (NM) 9.Platz Mira Börsig (NM)

Kombi - Slalom und Riesenslalom Herren 1.Platz Marco Walz (NM) 5.Platz Noah Sing (NM)

Team Gold: Marco Walz und Manuela Schmohl (beide NM)

(Foto Simone Schödlbauer)

 

 

Parallel-Slalom:

Schüler Weiblich : Silber Hanna Merk TG Tuttlingen,  Bronce Aurora Hofer TG Tuttlingen

Jugend Weiblich: Silber Julia Schleger Künzelsau

Jugend Männlich: Gold Moritz Doms

Active Weiblich: Gold Mona Sing SV Winnenden

Active Männlich: Silber Marco Walz

Slalom:

Schüler W:  Gold Hanna Merk TG Tuttlingen, Bronce Laura Durst TSV Steinenbronn

Jugend W: Gold Elea Börsig TG Tuttlingen, Bronce Lisa Schmid TG Tuttlingen

Jugend M: Gold Moritz Doms TG Tuttlingen, Silber Manuel Wlcek TG Tuttlingen

Active W: Silber Mona Sing

Active M Bronce Jörg Bertsch TSV Degmarn

Fotos: Martina Schleger

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